Deine schulische Laufbahn nähert sich dem Ende oder du suchst eine berufliche Neuorientierung, weißt aber noch nicht wohin? Es gibt viele Karrieren und Berufe, die du vielleicht noch nicht einmal in Erwägung gezogen hast. Dieser Artikel zeigt dir, wie du es schaffst, deinen Traumberuf zu finden und wie du eine Ausbildung anfängst, die dich nicht nur finanziell, sondern auch persönlich weiterbringt.

Berufswahl

Dein Zeitplan – Wann beginnt die Suche nach dem Beruf?

Einer der wichtigsten Punkte bei der Berufssuche ist der Zeitpunkt der Suche, denn natürlich solltest du nicht erst zwei Wochen vor den Abschlussprüfungen anfangen, dich nach einem Job umzusehen. Eine entsprechende Orientierung beginnt mindestens zwei Jahre vor dem Ende der Ausbildung. Mit entsprechender Distanz kannst du natürlich langsam beginnen, die Fühler auszustrecken und Freunde und Bekannte anzusprechen. Auch Jobbörsen, -messen und Berufsinformationszentren können dir wichtige, erste Einblicke in deinen Traumberuf geben. Rund ein Jahr vor dem Ende der Schule wird es dann etwas konkreter und du solltest jetzt schon wissen, wo deine Präferenzen liegen und wo du dich bewirbst, wenn es mit dem Traumjob doch nicht klappt. Außerdem solltest du jetzt anfangen, Bewerbungen zu schreiben, dich auf die Gespräche vorzubereiten und gleichzeitig an deiner Abschlussnote zu feilen. Wenn du dich entsprechend früh orientierst, dann hast du zum Ende etwas mehr Spielraum und den wirst du vor und nach den Prüfungen wirklich zu schätzen wissen.

Was du über dich selbst wissen solltest?

Um den passenden Beruf zu finden, musst du natürlich erst einmal wissen, wo deine Stärken und Interessen liegen. Interessierst du dich in deiner Freizeit eher für Technik oder für Kosmetik? Fotografierst du gerne oder bist du lieber an der frischen Luft? Fallen dir die Naturwissenschaften in der Schule leicht oder redest du gerne mit deinen Mitmenschen? Und eine ganz wichtige Frage musst du auf jeden Fall für dich klären: Bist du bereit für den Umzug in eine andere Stadt? Viele Jobbörsen bieten Einstufungstests und auch die Agentur für Arbeit kann dir bei der Orientierung helfen – vor allem, wenn du entsprechend früh Kontakt aufnimmst. Jobbörsen sind auch deswegen eine gute Idee, weil sie dir Berufszweige aufzeigen können, von denen du vorher vielleicht noch nicht einmal gehört hast. Denn neben den Klassikern wie Bürokaufmann/-frau, Mechatroniker und Einzelhandelskaufmann/-frau gibt es viele Jobs mit interessanten Beschäftigungsfeldern, die weit weniger im Rampenlicht stehen.

Und nicht immer führt der Weg direkt in Ausbildung oder Beruf. Oftmals ist ein Studium oder eine weiterqualifizierende, schulische Ausbildung der richtige Weg für dich. Aber auch hierfür musst du dir früh über deine Ziele im Klaren sein. Willst du etwa direkt nach der Schule Geld verdienen und studieren, kann auch ein Studium neben dem Beruf für dich in Frage kommen. Wenn du deine eigenen Stärken gut kennst, dann hast du gute Chancen, einen Traumberuf zu finden, in dem du auch wirklich gut bist. In der Schule musst du dich durch die Pflichtfächer quälen, aber im Job hast du die Chance, dich zu spezialisieren. Machst du deinen Job gerne, wirst du ihn auch gut machen und auch nach Jahren noch glücklich sein. Suchst du noch eine erste Orientierung, so helfen dir auch Einstufungstests, die dich etwas näher ausloten möchten. Das funktioniert nicht immer, aber vielleicht ist die erste Empfehlung für dich ja der entscheidende Anstoß.

Zukunftschancen klären

Natürlich spielen aber auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. So lohnt es etwa, Ausbildungsbetriebe nach Übernahmechancen zu fragen und generell einen Blick für die Marktnachfrage nach gewissen Jobs zu haben. Jobs mit Zukunftsperspektive gibt es schließlich viele, ob das in den neuen Medien ist, im Pflegesektor oder im Staatsdienst.

Dennoch solltest du dir keine zu großen Sorgen machen und eine Ausbildung ausschließlich wegen der finanziellen Perspektive wahrnehmen. Das berufliche Umfeld im 21. Jahrhundert ist flexibel, die Wenigsten bleiben ihr Leben lang in einem Beruf und berufliche Neu- und Umorientierungen oder Quereinstiege sind heute viel verbreiteter als noch vor wenigen Jahren. Schließlich sollen Beruf und Selbstverwirklichung sich nicht gegenseitig ausschließen.

Wissen, was zu dir passt – und dich entsprechend vorbereiten

Letztlich kommt es bei der Berufswahl darauf an, dass du eine Vorstellung von deinem späteren Leben entwickelst. Das kann zunächst etwas überfordernd wirken, schließlich verlässt du das sichere Korsett der Schule und musst erstmals für dich selbst sorgen. Doch darin liegt eben auch eine gewaltige Chance. Jetzt stellst du die Weichen für dein späteres Leben und entsprechend sorgfältig solltest du vorgehen. Und wenn du deinen Traumberuf erst einmal gefunden hast, kannst du dich Tag für Tag weiterentwickeln.

Unser Angebot an der WWV-Bildungsakademie

Wir bieten dir zahlreiche Möglichkeiten, dich für deinen Traumjob zu qualifizieren. Bei uns kannst du deinen Mittleren Schulabschluss nachholen, das Fachabitur machen und folgende Ausbildungen starten.

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