Employability – wie du deinen Marktwert für den Arbeitsmarkt steigerst

Hast du die Schule oder deine Ausbildung beendet, bedeutet das für dich nicht, dass jetzt Schluss ist mit Lernen. Der Arbeitsmarkt verändert sich ständig aufgrund des technologischen Wandels. Um immer fit für die wachsenden Aufgaben zu bleiben, musst du deine Arbeitsmarktfähigkeit verbessern und eigenverantwortlich handeln. Das kannst du, indem du dich ständig informierst, was neu ist, und dich entsprechend weiterbildest.

Wir an der WWV Bildungsakademie legen viel Wert darauf, in unseren Ausbildungszweigen über den Tellerrand hinaus zu blicken, um dich bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Unsere Lehrer kennen den Arbeitsmarkt aus vorigen Anstellungen und können dich so optimal unterstützen. Bei uns trifft Theorie auf Praxis.

Was ist Arbeitsmarktfähigkeit?

Der englische Begriff für Arbeitsmarktfähigkeit ist Employability. Das bedeutet nichts anderes, als immer fit zu sein für die wachsenden Anforderungen des Arbeitsmarktes. Gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich der Arbeitsmarkt rasant verändert. Der Hauptgrund ist der technologische Wandel. Wurden früher die Arbeiten von vielen Menschen mit Werkzeugen oder an einfachen Maschinen verrichtet, so hat heute längst die Automatisierung in vielen Branchen Einzug gehalten. Wenige Fachleute bedienen die Automaten und übernehmen Überwachungsaufgaben. Employability bedeutet, dass du dich immer fit halten musst für den Arbeitsmarkt. Das, was du während deiner Berufsausbildung gelernt hast, reicht nicht aus, um bis zum Eintritt ins Rentenalter für den Arbeitsmarkt fit zu bleiben.

Employability ist lebenslanges Lernen

Auch wenn du deine Berufsausbildung gut gemeistert hast und dich in deinem Job wohlfühlst, musst du dich weiterbilden, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Employability ist lebenslanges Lernen. Du selbst musst dich informieren, in welche Richtung sich dein Beruf entwickelt und welche Veränderungen in der Branche auf dich zukommen. Du solltest dich über die Möglichkeiten der Weiterbildung informieren und an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Einerseits bist du mit eigenverantwortlichem Handeln gefragt, doch auch der Arbeitgeber muss seinen Beitrag dazu leisten. Er muss Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen anbieten, um seine Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen und um selbst langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das ganzheitliche Kompetenzbild

Auf dem Arbeitsmarkt zählen nicht nur Fachkenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten, sondern auch die sogenannten Soft Skills, die persönliche, soziale und methodische Kompetenz umfassen. Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Fähigkeit, mit Kritik umzugehen, Toleranz gegenüber anderen Einstellungen, aber auch die eigene Organisation, die Zeiteinteilung und die Arbeitsweise spielen eine Rolle. Solche Soft Skills zählen bereits bei der Bewerbung, doch musst du keine Angst haben, wenn du nicht alle diese Stärken mitbringst. Viele dieser Kompetenzen erlernst du erst im Laufe deiner beruflichen Tätigkeit.

Setze dir langfristige Ziele

Mit der Arbeitsmarktfähigkeit sorgst du für die Zukunft vor. Ist das Unternehmen, in dem du arbeitest, von einer Entlassungswelle betroffen, beispielsweise aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten, kannst du deinen Job nur dann behalten, wenn du fit bist für die wachsenden Aufgaben. Bist du selbst von einer Kündigung betroffen, hast du nur dann gute Chancen auf eine neue Beschäftigung, wenn du arbeitsmarktfähig bist. Das ist nur mit ständiger Weiterbildung möglich.

Informiere dich ständig über die Entwicklungen und Veränderungen in deinem Berufs- und Arbeitsfeld und hinterfrage, welche Ziele und Wünsche du selbst hast. Du solltest dich fragen, was deine Fähigkeiten, Stärken und Interessen sind. Möchtest du in deinem erlernten Beruf bleiben oder interessiert dich vielleicht ein ganz anderer Beruf? Du solltest dich informieren, welche Möglichkeiten für eine Fort- und Weiterbildung in deinem Beruf bestehen oder ob es Möglichkeiten gibt, dich für einen anderen Beruf zu qualifizieren. Hast du beispielsweise einen technischen Beruf erlernt und interessiert dich der kaufmännische Bereich mehr, könntest du an eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann denken. Auch das Nachholen von Fachabitur ist eine gute Grundlage, um deine Employability zu verbessern. Es kann dir die Türen zu Führungspositionen öffnen.

Chancen mit dem Konzept der Employability

Das Konzept der Employability stellt jeden vor eine große Herausforderung, doch ist es auch eine Chance. Um immer fit für den Arbeitsmarkt zu bleiben, kannst du dich auf verschiedenen Messen über Möglichkeiten der Weiterbildung, aber auch über viele interessante und neue Berufe informieren. Weiterbildungsmaßnahmen werden nicht nur in fachlicher Hinsicht, sondern auch für soziale Kompetenzen angeboten, beispielsweise als Kommunikationstraining oder Coaching für künftige Führungskräfte. Nutze die Gelegenheit zu Mitarbeitergesprächen mit Vorgesetzten und frage, welche Möglichkeiten der betrieblichen Weiterbildung bestehen. In Communities und Expertenforen bekommst du eine Menge nützlicher Tipps für deine Employability.