Gut vorbereitet in die Prüfung: Gemeinsam lernen und bestehen

Prüfungen schreibt wohl niemand gern. Wichtig ist auf jeden Fall eine gute Vorbereitung. Bei uns an der WWV Bildungsakademie bereiten wir dich schon im Unterricht optimal auf deine Prüfungen vor. Darüber hinaus kanns und solltest du zudem selbst aktiv werden. Unser Tipp: Gemeinsam lernen Studierende und Schülerinnen besser. Wir verraten dir, warum das gemeinsame Lernen so effektiv ist und wie du es so erfolgreich durch die nächsten Prüfungen schaffst.

Lerngruppe

Vorbereitung ist alles

Am Anfang jeder Lern-Session steht natürlich die Entscheidung, wann gelernt werden soll. Hier siehst du schon den ersten Vorteil des gemeinsamen Lernens: Du verpflichtest dich. Während du, wenn du alleine lernst, ständig der Verführung ausgesetzt bist, erst mal noch irgendwas anderes zu tun („So, nur noch schnell bei Facebook reinschauen, dann lege ich los!“) und im Endeffekt vielleicht viel später als geplant anfängst, willst du deine Lerngruppe ja nicht hängen lassen. In der Gruppe fällt die Einhaltung und Entwicklung eines guten Zeitplans viel leichter.

Sucht euch zum Lernen einen ruhigen, angenehmen Ort an dem ihr möglichst wenig gestört werdet. Manche Gruppen treffen sich gerne vorab, um sich gemeinsam zu stärken. Das ist allerdings keine gute Idee, denn an dem Spruch „Ein voller Bauch studiert nicht gern“ ist tatsächlich etwas dran. Wenn dein Körper mit der Verdauung von Lebensmitteln beschäftigt ist, kann dein Gehirn nicht richtig arbeiten.

Wissen teilen und vergleichen

Ein weiterer Vorteil von Lerngruppen ist, dass jeder von euch individuelles Wissen mit einbringen kann, von welchem ihr dann untereinander profitieren könnt. Du hast einen bestimmten Punkt nicht richtig verstanden? Jemand aus deiner Gruppe kann dir sicher weiterhelfen. Oft organisieren sich Lernzirkel so, dass jeder ein bestimmtes Thema bearbeitet. Das gesammelte Wissen kann dann entsprechend an die anderen weitergegeben werden.

Der Vergleich untereinander kann dir außerdem helfen, festzustellen, wo du mit deinem Wissenstand stehst? Hängst du hinterher, kannst du nun noch die Gelegenheit, entsprechend nachzubessern.

Eine richtig gute Lerngruppe arbeitet mit anschaulichem Material, wie Folien oder Grafiken, verschiedenen Lerntechniken und Diskussionsrunden. Jeder soll und muss sich einbringen und unterschiedliche, aber leichte, Methoden sorgen für Abwechslung.

M&M – Motivation und Management

Wenn ihr euch gegenseitig beim Lernen unterstützt, wirst du außerdem viel motivierter bei der Sache sein. Dadurch macht das Ganze nicht nur viel mehr Spaß, sondern ist auch erfolgsversprechender.

Für letzteres ist allerdings auch ein gewisses Management nötig. Das beginnt schon mit der Teilnehmerzahl der Gruppe, die sollte nämlich nicht zu hoch – maximal fünf Personen – sein. Je mehr Mitglieder, desto schwerer wird die Vereinbarung von Terminen sein. Auch sollte kein ständiger fliegender Wechsel stattfinden, damit ihr als kleines, eingespieltes Team arbeiten könnt.

Vor jedem Treffen solltet ihr ein Thema mit diversen Unterpunkten festlegen, welches bearbeitet werden soll. Besprecht euch, wer welchen Aspekt übernimmt und den anderen entsprechend vermitteln wird. Ein wichtiger Punkt ist auch die Nacharbeitung der einzelnen Lern-Sessions in Form von einem Abschlussprotokoll und Feedback-Runden.

Das Abschlussprotokoll kannst du nutzen, um den Stoff nochmal in Ruhe für dich zu wiederholen. Denn so sinnvoll Lerngruppen auch sind – du solltest nicht nur in der Gruppe, sondern auch alleine lernen können.